CMD-Behandlung in Wien Ihr Spezialist für Kiefergelenk-Therapie
Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet Funktionsstörungen im Zusammenspiel von Kiefergelenken, Kaumuskulatur und Zähnen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sind etwa 5-12 % der Bevölkerung von behandlungsbedürftigen CMD-Beschwerden betroffen.
In unserer Ordination in der Billrothstraße 31 in Wien-Döbling bieten wir Ihnen eine umfassende CMD-Diagnostik und individuell abgestimmte Therapien. Als Zahnarzt mit Spezialisierung auf Kiefergelenksbeschwerden ist es mir, Dr. Thomas Frühwirth, ein Anliegen, die Ursachen Ihrer Beschwerden zu finden.
Was ist eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)?
Das Kiefergelenk ist eines der komplexesten Gelenke des menschlichen Körpers. Bei einer CMD ist dieses fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht geraten.
Die häufigsten Ursachen für CMD:
- Stress und psychische Belastung – führen zu unbewusstem Zähneknirschen
- Zahnfehlstellungen und Bissstörungen – verursachen ungleichmäßige Belastung
- Bruxismus – mehr dazu unter Kiefergelenksdiagnostik
- Traumata – Unfälle oder Verletzungen im Kieferbereich
Vielfältige Beschwerdebilder Symptome der craniomandibulaeren Dysfunktion
CMD äußert sich durch vielfältige Beschwerden, die oft nicht sofort mit dem Kiefergelenk in Verbindung gebracht werden.
Direkte Kiefersymptome
Lokale Beschwerden
- Kieferknacken oder Reibegeräusche beim Kauen
- Kieferschmerzen und eingeschränkte Mundöffnung
- Verspannungen im Kieferbereich
Kopf- und Gesichtsbereich
Ausstrahlende Symptome
- Chronische Kopfschmerzen und Migräne
- Ohrgeräusche (Tinnitus)
- Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
Weitere Körperbereiche
Systemische Auswirkungen
- Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen
- Schlafstörungen und nächtliche Wachphasen
CMD ist mehr als nur Kieferknacken oder Zähneknirschen. Die Beschwerden können den gesamten Körper betreffen – von chronischen Kopfschmerzen bis zu Rückenverspannungen. Eine gründliche Diagnostik und individuell abgestimmte Therapie sind der Schlüssel zur Besserung.
Dr. Thomas Frühwirth
CMD-Diagnostik in unserer Ordination
Die präzise Diagnose ist die Grundlage jeder erfolgreichen CMD-Therapie. Bei uns nehmen wir uns Zeit für eine umfassende Funktionsanalyse.
Unser Diagnoseverfahren:
- Ausführliche Anamnese – wir erfassen Ihre Beschwerden und Vorgeschichte
- Klinische Funktionsanalyse – Überprüfung der Kiefergelenke
- Manuelle Strukturanalyse – Abtasten der Kaumuskulatur
- Bildgebende Verfahren – bei Bedarf mit unserer [Digital Dentistry]-Ausstattung
- Interdisziplinäre Abklärung – Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten
Detaillierte Diagnostik: Erfahren Sie mehr über unsere Kiefergelenksdiagnostik – von Zähneknirschen bis Kiefersperre.
Therapieoptionen für CMD
In unserer Ordination bieten wir evidenzbasierte Behandlungsmethoden. Die Therapie erfolgt schrittweise und wird regelmäßig evaluiert.
Konservative CMD-Behandlung:
Aufbissschienen (Okklusionsschienen):
Die Schiene aus unserem [hauseigenen Zahntechniklabor] entlastet die Kiefergelenke. Laut DGFDT zeigen 70-90 % der Patienten nach 6-12 Monaten deutliche Besserung.
Physiotherapie und Stressmanagement:
Gezielte Übungen lösen Verspannungen. Methoden wie Progressive Muskelentspannung reduzieren Stresssymptome nachweislich.
Unser Selbsthilfe-Programm Zähneknirschen in 3 Schritten behandeln
- Stress reduzieren
Bruxismus ist häufig eine Stressreaktion. Bewährte Methoden: Yoga, Meditation, Atemübungen. - Kiefermuskulatur dehnen
Regelmäßiges Dehnen löst Verspannungen. Nur 5-10 Minuten täglich genügen. - Faszien-Rollmassage
Gezielte Massage löst Triggerpunkte. Die Kombination zeigt bessere Ergebnisse als isolierte Maßnahmen.
Was unsere Praxis auszeichnet
- Kurze Wartezeiten und flexible Terminvergabe
- Postgraduate-Ausbildung in Kiefergelenksdiagnostik
- Eigenes Zahnlabor für Kurze Wege und schnelle Anpassungen
- 3D-Diagnostik und digitaler Intraoralscanner für präzise Planung
- Persönliche Betreuung durch ein eingespieltes Team
Häufige Fragen zu CMD-Behandlung
Wie lange dauert eine CMD-Behandlung?
Die Behandlungsdauer variiert zwischen 3 und 12 Monaten je nach Schweregrad. Leichte Fälle sprechen oft schnell auf die Therapie an.